Game of Thrones RPG

zwei Hochzeiten und ein Todefall
oder – Prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht was besseres findet.

25te Woche des langen Sommers unter Robert Baratheon.

‘valosa ēlose’ krächzte Maester Salor ‘nicht ēlios valosa’. ‘Mit den ersten Menschen, nicht einer der ersten Menschen. Angus, Angus! Das solltest du langsam können!
Wie ich Valyrisch hasse! Noch 3 Wochen bis zum großen Turnier in der Spann und dieser Rabenvater prasselt weiter mit toten Worten auf mich ein. Wofür brauch ich das eigentlich? Mein Blick wandert zum Fenster, im Hof unten Tumult, ich höre wie die Engelin Ihre Strauchdiebe zusammen staucht. Mann selbst das wäre jetzt spannender, in der Sonne stehen und Exerzieren und dabei der Hauptfrau auf den Üppigen Busen glotzen. ’Ēlȳs daomȳssi, wiederhole das Angus!’ jäh werde ich vom Maester aus dem üppigen-Busentraum gerissen. ‘Ēlios…ähh dao’ es klopft an der Tür, puh das hat mich gerettet. ‘Maester Salor? Eine Depesche für den Lord, von den Mannigs.’ Salor nimmt dem Boten das Pergament ab, liest es kurz und verlässt dann den Raum um zu den Gemächern meines Vaters zu gehen. Ich stehe auf und folge ihm in Sicheren Abstand. Die Schwere Tür verhindert es das ich sinnvoll mithören kann was Maester Salor meinem Vater berichtet. Die stimmen verebben und Maester Salor verlässt mit ernster Miene den Raum meines Vaters, er sieht mich in der Tür meines Zimmers stehen und wie durch ein Hand wischen zieht er ein lächeln auf sein Gesicht. Er muss nicht so tun wie als ob ich nicht wüsste das mein Vater ein gebrochener Mann ist. ‘Angus, frohe Botschaft dein Cousin wird heiraten! Und du wirst uns auf der Hochzeit repräsentieren!’. Vater schafft es also nicht Onkel Arthur gegenüber zu treten. ‘Gehe runter zur Weibelin und sag Ihr sie soll eine Wache zusammen stellen, wir nehmen ein Paar Graue mit.’ Maester Salor drehte sich um ‘Ich werde mich um die knappen und meine Sachen kümmern, denke daran den Bediensteten zu sagen sie sollen deinen feinen Wams zurecht legen.’ Ich Nicke nur Kurz, meine Gedanken sind schon bei der Weiblin und Ihrem ausladenden Vorderbau. Ich Eile die Treppe runter und gehe über den Sandigen platz die Hauptfrau steht in der Sonne und lässt Ihre Männer durch zählen. Bei der 26 ertönt irgendwo hinterm Stroh ein ‘beim Austreten’ dekoltee.jpg Die Waiblin schnauft und verschränkt ärgerlich die Arme unter der Brust, worauf Ihre Drallen Dinger noch mehr hervortreten. Ich rufe ‘Von Wildeck!’ sie fährt um Ihr Busen schwingt in der Trägheit leicht nach. Mein Blick klebt auf Ihrem Dekolleté, nur mit Mühe kann ich meinen Blick in Ihr Gesicht heften. Ich muss dringend mit dem neuen schmied reden! Die Rüstungen für die Grauen müssen definitiv mehr die Brust betonen. ‘Wildeck, nehmt die besten 10 euer Männer und seit in einer Stunde abmarschbereit, wir gehen Heiraten!’ ‘Lord?! Wäre es da nicht angebracht das wir uns näher..’. Sie lächelt spöttisch. Mein blick wandert wieder nach unten. ‘doch nicht wir, engelin! WIR, der Maester, Ihr und Ich. Zu den Mannings – Kevan, Heiratet.’
‘Oh, selbstverständlich! Wann brechen wir auf?’‘In einer stunde.’ entgegne ich. ‘zu Befehl!’ sagt die engelin noch doch ich bin bereits auf dem weg zurück. Der Maester erwartet mich an der Treppe, ‘Angus wir sollten den Schmied, und Ischar mitnehmen.’ ‘Ischar wirklich, müssen wir?’ Meine „Schwester“ ist mir so fremd wie die Mägde in der Küche. Warum Vater sie an den Hof gelassen hat verstehe ich bis heute nicht. ‘Ja Ischar kommt mit Angus! Sie will Kastellanin sein, und soll sich in die Rolle einstimmen, ein offizielles Zeremoniell wäre genau richtig! Dein Vater will es so!’ Angus’, die Tiefe stimme meines Vaters überrascht mich immer wieder. Ich drehe mich um und sehe das von unendlich Müde Gesicht meines Vaters vor mir.’ Angus denke daran, dem Paar etwas zu schenken! Hier nimm dieses Silber und besorge etwas sinnvolles, der Maester wird dir helfen!’ ‘danke Vater Ich….’ doch er ist schon wieder in seinem Räumen verschwunden. Der Aufbruch erfolgte ohne schwere zwischen fälle. Ebenso die Reise bis zur Hügelfeste der Mannings. Auf einem kleinen zwischen stop im Orte Brenn, erstand Ich von einem Waffenschmied ein Set Jagddolche, mit feinem Silberüberzug. Sicherlich ein Passendes Hochzeitsgeschenk für meinen Jagd begeisterten Cousin.

Die Burg der Mannings, Helmkamm genannt, liegt wie ein Helm auf einer Hügelkuppe. Und strahlt imposant die Macht des Hauses Manning aus. Der Empfang durch meinen Cousin, war Herzlich und wie früher in Kindertagen. Der Onkel begegnete mir mit der Reserviertheit eines entfernten Onkels, dessen Schwester ich umgebracht habe, immer wieder durchstreift mich dieser Gedanke wenn ich sein Gesicht sehe. Arthur stellt mir die Braut Eltern vor. Lord und Lady Heart. Ihre Tochter Silvy ist die zukünftige Braut und wird von Kevan angehimmelt wie eine Brandweinflasche vom entzogenen Säufer.
Nun ja das ist auch nicht schwer Silvy wird von jedem mit Begeisterung betrachtet. Auch Kevan Bruder Daren schmachtet Ihr nach. Ileen, die Schwester von Silvy leidet sichtlich unter dieser Aufmerksamkeit denn Ihre blicke wandern des öfteren zu Daren. Unter den begleitenden Adligen ist auch Sir eaton Swyne. Ein Heckenritter des Hauses Heart und mit dem Schutz der Familie beauftragt. Ich nehme an aus reiner Fachlicher sorge ruhen seine Blicke des öfteren auf Silvy. Nach der Vorstellung wird durch die Dienerschaft ein Umtrunk gereicht. Ileen gefällt mir, auch wenn sie nicht die klasse von Silvy hat so würde sie doch mein gemach für die Nacht warm halten. Ihre Oberweite kann sich fast mit der der Engelin messen und das will etwas heißen. Ich prahle etwas mit meinen Turnier erfolgen, was Ileen auch begeistert. Das Bier fließt in Strömen und als das Mahl bereitet wird habe ich schon gehörig Schlagseite. Der Maester ist sichtlich besorgt doch weiß der fedrige Vogel nicht was ich vertrage! Als ich erfahre das es Morgen früh eine Jagd geben soll, handle ich kurzentschlossen und lasse dem Brautpaar mein Geschenk mit den besten Glückwünschen überreichen, Maester Salor muss meinen Stuhl festhalten, denn als ich mich zur Ansprache erhob, fing mein Stuhl gar fürchterlich an zu schwanken. Kevan, der ähnlich begossen war ich freute sich diebisch über diese Mitgift. Die Nacht kam schnell, vor allem da ich den verpatzten Tanz mit der holden Ileen vergessen wollte. Dumpf erinnere ich mich noch an den Moment in dem Silvy von Übelkeit geplagt aus dem Saal floh. Ich wies den maester noch lallend an sich um Sie zu kümmern. Und kroch in Richtung Gemächer. Der Nächste Morgen war ein Fiasko, mein Schädel wummerte wie nach einem Stuten tritt, habe ich der hässlichen Schwester wirklich versprochen ihr ein Wildschwein zu Füßen zu legen?!? was Titten alles bewirken können. Ich würge mein Frühstück runter und überlege kurz. ‘Holt die Engelin!’ keuche ich dem Maester entgegen.
Kurz darauf nimmt die Engelin vor mir hab-acht. Ja Ihre Euter sind üppiger. Aber in der Not frisst der Teufel Schmetterlinge. Ein Wildschwein also. ‘Engelin, Ihr müsst mir helfen eine Wildsau auf der heutigen Jagd zu erledigen, besorgt euch Treiber!’ Die Waiblin, wird kreide bleich, salutiert zitternd und stakst dann aus dem Saal. Na wenigstens ist einer von uns wach. Die Jagd verläuft besser als von mir gedacht. d41469be7ce9b0b0cc73e85f937cb9bf.jpgEin Kapitaler Hirsch bricht als erstes aus dem Unterholz und wird von mir mit einem gekonnten stoß gelegt. Als dann gegen ende der jagt doch noch eine Wildsau das Szenario betritt, setze ich mit aller kraft drauf dies zu erlegen. Jedoch bin ich nicht allein, von hinten reiten, Onkel Arthur, und dieser Swyne an die Sau heran. Ich erkenne das dies die Jagd von Arthur ist, das Hochzeitsgeschenk von Ihm an seinen Sohn. Ich halte mein Ross zurück, damit Arthur zum stoß kommt. Der Ritter Swyne, erkennt dies auch, jedoch touchiert sein Pferd das von Arthur Manning, und der Onkel wird aus dem Sattel geworfen. Schnell brechen wir die Jagd ab. Der Onkel schwer verletzt auf einer Baumwurzel aufgeschlagen liegt ohnmächtig da. Der Tag ist wie in starre, zum feiern ist hier niemanden mehr zu mute. Ganz im gegen teil die Vasallen der Häuser Heart und Manning, beschuldigen sich gegenseitig den Frieden den diese Ehe bringen sollte durch Verrat zu gefährden. Der Unfall des Onkels gar kein Unfall. In mir wächst ein verdacht. Ich lasse alle die meinen in meiner Kammer zusammen kommen. Und frage die Waiblin und ihren begleitenden Treiber nach dem Unfall. Dieser Treiber ein Galgenstrick namens Valin Steinschlag, scheint Pfeffer zu haben, er berichtet das er die edle Silvy in der Nacht hat umherschleichen sehen hat. Auch Ischia erzählt das sie wohl eine der beiden Schwestern gesehen hat zu spät nächtlicher stunde.
Das ende des Jagdtages endet mit einem belauschten Gespräch durch Valin in dem Ileen dem Ritter Swyne ein weiteres fehl verhalten untersagt. Welches? und warum?
Die Überraschung trifft uns wie ein Hammer, als der Maester berichtet in seiner Kammer wäre ein Gast den ich unbedingt sehen müsse. Dort in des Maesters gemach sitzt Ileen, vor angst gebeutelt. Ihre Schwester hätte ein Verhältnis mit Sir Eaton Swyne, Ileen hätte sie in flagranti erwischt und ihm weitere treffen unter Androhung der Offenlegung untersagt. Jetzt jedoch fürchtet die jüngere Schwester um Ihr leben.

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Schwein haben oder Schwein sein

Unser junger Lord beschloss die junge Lady Ileen soll in der Kammer unseres Maesters verbleiben, um ihre Sicherheit zu gewähren. Sie nimmt den Vorschlag auch an. Scheint ziemlich verängstigt zu sein. Sir Eaton klang auch nicht wirklich so, als würde er spaßen. Maester Salor soll auf jeden Fall allen die fragen erklären, er kümmere sich um die erkrankte Lady. Mir wurde wieder die Aufgabe zuteil das Schwein zu beobachten und während ich losziehe lässt Engelin Wachen zum Schutz der Lady zurück. Maester Salor brummelt noch etwas von einem Versuch oder Test, den er durchführen will. Was auch immer der Alte da vorhat.

Ich frage mich durch, ob einer der unseren den Ritter gesehen hat und erhalte recht schnell die richtige Richtung und hefte mich an seine Versen.

Die Nacht verläuft ereignis- und schlaflos. Wiedermal. Wachen kommt ja bekanntlich von „wach sein“. Egal welcher gelehrte Dorfdepp diesen Spruch in die Welt gesetzt hat, ich würde es ihm gerne mit zwei, drei Pfeilen verdanken. Einen in die Eier, einen.. mal sehen… ins linke Auge und den Dritten .. Egal. Das Schauspiel am nächsten Morgen vor der Kammer unseres Maesters wäre durchaus unterhaltsam gewesen. Wenn die Unfähigkeit der Engelin mich nicht in Gefahr brächte, dass ich ihren Posten „erbe“. Ich bin einfach zu vorlaut. Ich habe das Gefühl von mir kommen die meisten taktischen Vorschläge, während sie zielsicher in den nächsten Misthaufen steuert. Dabei ist das Letzte was ich will dieser Posten. Gut, vielleicht würde sich das Training verbessern. Von sinnlosem im Kreis laufen zu echten Kampfübungen. Und die Kriegstaktiken, die sie kennt, müsste ich eben nachlernen. Mit Sicherheit ziemlich interessant. Lässt mich nur hoffen, dass ihre Tittenhypnose Angus noch lange einlullt. Nun, zurück zum Geschick der Engelin. Wie eben an diesem Morgen. Die Gute Engelin hatte doch wirklich zwei Wachen IN der Kammer IN der die junge Lady geschlafen hatte, postiert. Nicht geschickt, aber soweit nicht tragisch, wenn nicht die Mutter aus dem Hause Heart, gleich in der Früh ihre Tochter besuchen wollte. Und diese war darüber nicht sehr…. Erfreut.

Angus versucht zwar die erboste Adelige zu beschwichtigen und ihr die Lage zu erklären, aber nichts hilft und die Mutter schwirrt mit beiden Töchtern im Schlepp ab. Silvy war noch dazu gekommen, ebenfalls um die Schwester besorgt. Da wir im Moment nichts tun konnten, treffen nach und nach, alle der Felsenfurther in der Halle zum Frühstück ein. Ich beobachte Ileen und Sweyn so gut es geht. Vielleicht lässt sich ja etwas verhindern. Mir fällt jedoch nur auf, dass die junge Lady ihrer Zofe einen Zettel zusteckt der dann, auf Umwegen, zu Daren gelangt. Ich hätte mich mit diesem Umstand auch näher befasst, wenn kurz darauf Lady Ileen nicht zusammen gebrochen wäre. Salor eilt sofort zur Hilfe. In seiner Aufregung ruft der Alte Dussel irgendwas von Gift. Jetzt wird es interessant. Die beiden Häuser liegen sich quasi im selben Augenblick in den Haaren. Erst mit Worten, aber die ersten Prügeleien kann ich ebenfalls schon sehen. Ich renne zu Angus und bekomme den Befehl die Männer zu sammeln. Bevor es aber richtig losgeht, sorgen Kevan und der alte Lord Heart mit klaren Befehlen für Ruhe. Angus teilt mich, ich sehe es quasi schon voraus, ein um Sweyn zu beobachten. Dieser bereitet sich im Stall wohl offensichtlich auf einen Ausritt vor. Mit zwei Sätteln. Wenn ich an diesem Tag für jeden Schritt einen Silberhirschen bekommen hätte… Ich sprinte zu Angus. Der steht vor Kevan und Lord Heart und teilt ihnen seine Vermutungen bzw. Beschuldigungen gegen Sir Schwein mit. Sie glauben natürlich kein Wort. Darin platzt in den Raum, vor dem wir stehen und warten. Er berichtet, dass auf dem Zettel, den er beim Frühstück erhalten hat, steht, Sweyn hätte ein Verhältnis mit Silvy. Das reicht die Lords doch soweit zu verunsichern, dass sie Angus die Möglichkeit bieten seine Beweise bei einer Anhörung vorzutragen. Und nein, wir haben nicht gelauscht. Wo denkt ihr hin. Die Lords haben das halbe Umland in Grund und Boden gebrüllt.

Aber, Beweise?! Ziegendreck, wir haben keine Beweise, verdammt! Ich erzähle dem jungen Lord von den Sätteln und rate ihm, dass er bei allen Aktionen jetzt zwei „neutrale“, aus jedem der anderen Häuser einen, dabei hat. Sonst stehen wir am Ende als die angesch… nun ja. Außerdem soll er Kevan bitten die Burg abzuriegeln. Wäre schade, wenn uns das Schwein verloren geht. Die Sättel werden auf jeden Fall eingesammelt, der Raum von Sweyn durchsucht und der Dinge mehr. Bei der Anhörung werden so gut wie alle der unseren befragt, die Etwas mit der Sache zu tun haben. Maester Salor, Isha, natürlich Angus… und so weiter. Silvy, die kleine Schlampe, zieht ihr Opferschauspiel durch und heult Rotz und Wasser, als die Beweise sie immer mehr belasten. Ich befürchte schon, dass wir Felsenfurther die Bösen sein werden. Von Schweinen sagt man sie seien klug. Dieses Eine scheint das jedoch, zum Glück, nicht zu sein. Sir Eaton Sweyn tritt vor und hält vor der ganzen Anhörung um die Hand von Sylvie an und fordert sie auf, allen ihre Liebe zu gestehen. Diese, ich wiederhole mich gerne, kleine Schlampe, lässt ihn jedoch eiskalt abblitzen. Ob das Folgende von den beiden geplant war, kann ich nicht sagen. Sweyn schnappt sich auf jeden Fall das Miststück und drückt ihr eine Klinge an die Kehle. Angus verbietet mir leider beide zu töten. Den Schlüssel für die Waffenkammer hatte ich schon vom Hauptmann der Burgwachen besorgt. Nun um es kurz zu machen, Lord Heart ruft eine neue Jagd aus. Eine Schweinejagd. Die Belohnung soll das Gewicht des Kopfes von Sir Sweyn in Gold sein. Kann ja nicht so viel sein… Kevan, Engelin, Angus und ich sind die einzig Nennenswerten Verfolger. Zum Glück erlegt Engelin den fliehenden Ritter. Erstens hebt sie das, hoffentlich, wieder in der Gunst von Angus und zweitens hört dann vielleicht endlich das Gejammer über ihr nicht vorhandenes Geld auf. Sweyn überlebt und wird verletzt abtransportiert. Nur um später einen Kopf kürzer gemacht zu werden.
Nun ein paar Monate später bestätigt sich vollends, was Angus behauptet hat. Silvy gebärt ein Kind. Damit dürften auch die letzten Zweifler zum Schweigen gebracht worden sein. Ob sie sich darüber freuen kann, weiß ich nicht, sie wurde in ein Kloster „gegeben“. Die Schwestern dort haben ein Schweigegelübde abgelegt. Der Frieden und eine Hochzeit zwischen Mannings und Hearts kamen trotzdem zustande. Ileen wurde mit Kevan verheiratet.

Ach ja. Befördert wurde ich bisher noch nicht.

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Steht ein Lord im Walde
Alles muss man selber machen

Nach der Hochzeitsfeier kehren wir alle nach hause zurück. Alle sind wohlauf und glücklich wieder daheim zu sein. Ein paar Tage später jedoch macht sich unser Lord wieder Abreisefertig.
Ein Turnier in Königsmund soll unser Ziel sein. Diese Raben ich weiß nicht durch welch Zauberei sie ihren Weg zu unserem Maester finden. Der Alte Mann ist sich auch für plumpe Späße nicht zu schade so weckt er den Lord auch schon mal mithilfe eines Eimers kalten Wassers. Das sollte den jungen Lüstling schnell in den Tag starten lassen so dass er auch mal pünktlich beim Frühstück erscheint. Was auch immer er sonst morgens treibt ich nehme an er nutzt seine Morgenlatte aus.

Ich bekomme einen kurzen Kurs in sachen Turnier. Angus bekommt das beste Pferd, wir anderen Ausrüstung und einen Wagen. Ach ja auch seine Schwester Isha muss der junge Lord auf der Reise ertragen. Meine faule Truppe muss ich denen jetzt wirklich befehlen ihre Rüstung und das Gepäck überprüfen zu lassen. Theodim verteilt kurz vor dem Aufbruch noch Geschenke, einen schönen Dolch für die Herren in Königsmund und ein elegantes Kleid der verstorbenen Lady an Isha. Mondberge … Bluttor …Kreuzung das muss ich mir langsam merken falls wir noch öfter raus müssen. Bei diesen Missionen beschleicht mich immer ein mulmiges Gefühl. Ich kenne jeden Stein, jeden Baum, und jede Versteckmöglichkeit in Felsenfurth aber hier draußen sieht die Sache anders aus.

Regen den ganzen Tag wohl dem der in einem geschlossenen Wagen Sitzt. So oft wie Angus auf meine Nassen Klamotten stiert könnte man meinen dass er schon wieder an sich herumspielt. Der Kerl ist aber auch riesig für sein Alter jedoch korreliert hier die körperliche und geistige Größe in keinster Weise.

Leichen da liegen 3 tote schreit Isha und hält sofort an. Warum zum Teufel muss hier jeder seine Nase in alles Stecken. Es scheint ein Ritter mit seinen Knappen zu sein von denen plötzlich noch einer seine letzten Worte röchelt „…ich bin der Knappe Jodril von Sir Talmon der andere ist Rodrig… vier haben uns angegriffen es waren … Soldaten“. Zu allem Überfluss muss ich dann die Leichen noch irgendwie mitnehmen. Was denken sich die feinen Herren immer dabei. Tolle Pläne und dumme Ideen haben aber umsetzen müssen es immer die anderen. Valin erweist sich wieder einmal als einer meiner besten denn es ist erstaunlich wie schnell er eine Bare baut und noch dazu völlig unaufgefordert. Ich mag es wenn auch Männer einmal mitdenken und dabei sogar etwas sinnvolles herauskommt.

henker-trinkstube.jpgEndlich erreichen wir ein Gasthaus irgendwo in der Einöde. Mashda die Mutter des Hauses bewirtschaftet diese mit zwei jungen Gehilfen, einer Schankmaid und einem Junge für alles. Es werden Zimmer gebucht für die Lords und einen Stallboden ist gut genug für den Rest. Corvin ein Söldner gesellt sich zu uns ans wärmende Feuer. Bei Bier, Tee und Wein erzählt er, dass er nach Königsmund will um dort eine Einstellung zu ergattern. Jana die Zofe von Isha bricht auch gleich in das Zimmer des Söldners ein um festzustellen, dass er ein Söldner ist. Nachdem die Kleider getrocknet sind gehen alle ins Bett. Ich teile die Wachen ein halt was wo treibt sich denn dieser Valin wieder rum ach egal der wird schon wieder auftauchen. Der Kerl ist doch unberechenbar aber irgendwie auch geheimnisvoll und gut gebaut… . Keine Wachen in den Zimmern der Frauen belehre ich meine Männer. Ja den peinlichen Fehltritt wird mir der Maester noch lange vorhalten. Leises Pferdegetrampel weckt mich und im Augenwinkel sehen Valin, der erstaunlicherweise noch früher wach wurde, und gerade noch ich, den Söldner mit vollbeladenem Pferd aus dem Stall laufen. An sich ja nichts ungewöhnliches aber wenn man die Uhrzeit bedenkt dann schon etwas komisch. Plötzlich springt Valin auf den Boden und bringt Corvin unsanft mittels Bodycheck zu Fall. Diese Eigeninitiative muss ich dem noch austreiben aber wie elegant und mit welchem Geschick er seinen muskulösen Körper … Ach scheiße ich halte das Pferd des Söldners fest. Der bewusstlose Söldner wird an einen Pfahl gebunden. Stunden, voller Schlaf, später am Morgen verhören wir den Kerl. Ein paar Drohungen reichenum zu erfahren, dass Corvin in Wahrheit Mitglied der Räuber ist, die hier Ritter überfallen. Er kundschaftet im Wirtshaus die Gäste aus die dann von seiner Bande überfallen werden. Hinter dem Hügel links im Wald, etwa 10 Minuten von hier liegt das Lager, somit rettet er erst einmal sein Leben. Unser junger Lord in all seiner Umnachtung beschließt sofort das Lager zu stürmen. Erst die Götter dann die Könige …. dann der Lord diese verdammte Befehlskette. Angus, Isha, 6 Graue und meine Wenigkeit brechen auf in die Schlacht. Ein schwerfälliger Lord in Vollplatte schleicht sich durch den Wald, genau so stelle ich mir Hinterhalte vor … genau so. Ich gehe mit Valin voraus und erblicke gut gelaunte Räuber am Feuer sitzen. Man erkennt, dass es sich um verarmte Ritter Handelt. Zwei Pfeile zwei Tote ich sehe Valin kann mit seinen starken Armen einen Bogen ohne Anstrengung spannen was er wohl sonst noch damit machen kann … er schießt fast so gut wie Ich. Isha rennt plötzlich mit Dolchen bewaffnet los ebenfalls um einiges Agiler als ich dachte. Ich liebe es Frauen beim Kämpfen zuzusehen wieso melden sich bei der Rekrutierung immer nur notgeile mir auf die Titten starrende Kerle, ob sie da den jungen Lord zum Vorbild haben. Diese Frau hat aber auch ein gebährfreudiges Becken und ist auch sonst sehr schön anzusehen dann noch diese Dolche … . Valin tötet noch einen und Isha schneidet dem anderen sehr grazil die Kehle durch. Endlich kommt auch mal der Lord hier an. Es werden 24 Kupfer, 87 Silberhirschen, 4 Golddrachen, 2 Äxte, Sattelzeug, 1 Pferd, 1 Schwert etc. gefunden. Der geständige Söldner wird beim Büttel der Stadt abgeliefert.

Mal sehen wie es weiter geht….

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Von Krähen, Katern und Füchsen

Nachdem wir den einzig verbliebenen Räuber der Gerichtsbarkeit im nächsten Ort übergeben hatten setzten wir unseren Weg Richtung Königsmund fort.
Ich vergesse immer wieder wie selten die meisten Anwohner von Felsenfurth ihr schützendes Tal verlassen aber die Überquerung des roten Flusses rief es mir wieder in Erinnerung. Ich selber habe sicher schon größere Flüsse gequert doch für den jungen Angus war es doch eine merkliche Herausforderung. Zögernd stand er vor der Brücke und sein Unbehagen war nicht zu übersehen, sehr zur hämischen Freude seiner Halbschwester. Isha hat nicht an Sticheleien gespart, doch auch die Wildeck und Valin Steinschlag waren froh als wir den Fluss hinter uns ließen. Lediglich der Schmid merkte nichts von alledem und war voll des Lobes über die bauliche Perfektion der Brücke.
Es war ein angenehmer Tag zum Reisen, warm und trocken doch nicht zu heiß. Im Wald wundervolle Krähenarten als Studienobjekte. Doch irgendwann wurde mir klar, daß einfach zu viele Krähen, Dohlen und Raben in den Bäumen saßen. Es musste jede Menge Aas in der Nähe sein. Darauf wies ich den jungen Lord hin der umgehend einen Erkundungstrupp bestehend aus der Wildeck, Valin und zwei weiteren Grauen in den Wald schickte. Isha war von der erneuten Unterbrechung gelangweilt bis genervt und blieb mit uns auf dem Weg zurück. Nach einer gefühlten Ewigkeit rief Angus in den Wald hinein worauf die Wildeck irgendwas von „Wir werden angegriffen“ zurück brüllte. Nun hielt Angus nichts mehr. Er stürmte mit erhobener Axt in den Wald, Isha und zwei weitere Graue im Schlepptau. Schließlich kam einer von ihnen zurück um mich hinter sich in den Wald zu ziehen. Mit gemischten Gefühlen folgte ich ihm ins Unterholz.
Der Anblick war alles andere als angenehm. Fünf tote Männer am Boden umgeben von vier genauso toten Wölfen, einer davon ein riesiges schwarzes Ungetüm. Schnell war jedoch klar, dass unsere Leute alle wohlauf sind. Durch die Wölfe schienen die anderen Toten jedoch nicht umgekommen zu sein, sie waren nur Nutzniesser die von uns gestört wurden. Die Verwesung war zu weit fort geschritten als dass ich hätte sagen können woran die Männer starben, doch offenbar kamen sie nicht mehr dazu sich zu wehren. Die Schwerter steckten noch in ihren Scheiden und eines erregte unsere Aufmerksamkeit, da es mit dem Hirsch des Hauses Baratheon geschmückt war. Wir nahmen es vorsichtshalber mit und überließen die sterblichen Überreste dem Wald um rechtzeitig zur Nacht im Gasthof anzukommen. Auch die erlegten Wölfe wurden mitgenommen und mit grimmiger Zufriedenheit legte Valin die schwarze Bestie ausgerechnet in meinen Wagen! Nun, ich will mich nicht zu sehr beklagen. Es war ein interessantes Gefühl den gesamten Tross vor mir her hetzen zu sehen auch wenn ich natürlich weiss , dass dies dem Raubtiergeruch geschuldet war der unsere Pferde nervös machte.
Rechtzeitig zur Dämmerung erreichten wir das Gasthaus. Ich war einfach nur froh ins Warme zu kommen, doch Angus und die Übrigen merkten gleich, dass uns hier mit Misstrauen bzw. Feindseligkeit begegnet wird. Angus konnte ein klärendes Gespräch mit dem Wirt erwirken und so erfuhren wir, dass 2 Tage zuvor ein Tross aus dem uns benachbarten Haus Dannett hier gerastet hat. Die hatten wüste Behauptungen aufgestellt, unsere Leute hätten Bauernfamilien auf dem Land der Dannett´s regelrecht abgeschlachtet samt Frau und Kindern. Was für eine Ungeheuerlichkeit. Sicher, Haus Felsenfurth und Haus Dannett sind nicht befreundet aber solche Lügen zu verbreiten…..
Nachdem ich die Schankmaid überzeugen konnte, dass sie von uns nichts zu befürchten hat, hatte sie noch ein paar Informationen zu dem Baratheonschwert. Der Mann der es trug war vor kurzen im Gasthof eingekehrt und hatte sich dort länger mit dem Fuchsritter unterhalten. Ich wünschte, ich hätte mein Heraldikbuch mitgenommen denn mir fällt beim besten Willen nicht ein welches Haus einen Fuchs im Schilde führt. Isha gesellte sich mit ihrem Bierkrug zu ein paar Einheimischen um weitere Gerüchte aufzuschnappen. Sie schien ihren Spaß zu haben. Kein Wunder, nach dem der Alkohol reichlich floss. Valin und die anderen erfolgreichen Wolfsjäger gingen hinaus um im Fackelschein die erlegten Tiere zu häuten. Die Wildeck hinterher, angeblich um Valin zu helfen. Seltsam, ich kann mir kaum vorstellen dass er Wert auf Hilfe und Gesellschaft legt, aber gut. Der Rest von uns ging bald schlafen.
Tag´s darauf konnte ich noch nicht mal mein Frühstück beenden, da tauchte Isha´s Zofe auf. Ihrer Herrin ginge es nicht so gut und ob ich wohl nach ihr sehen könne. So leise sie auch gesprochen hatte, auf Angus Gesicht erschien ein breites Grinsen und in den Augen blitzte es gefährlich. „Wenn es meiner Schwester nicht gut geht, so sollte ich nach ihr sehen“ verkündete er lautstark und war schon auf dem Weg nach oben. Ich konnte nicht mehr verhindern, dass er heftig gegen ihre Tür klopft. Ich versuchte ihn davon abzuhalten sie noch weiter zu quälen und die darauf folgende Diskussion konnte man sicher noch in der Schankstube hören. Schließlich räumte der junge Lord das Feld. Mit Triumph in den Augen, da man aus Ishas Kammer gequältes Stöhnen hörte. Mein altbewährtes Kater-Hausmittel namens „Rollmops“ stieß auf wenig Gegenliebe-Isha verschwand würgend in Richtung Waschschüssel. Letztlich saß sie aber doch, reichlich blass, auf dem stämmigen Pferd ihrer Zofe. Die hat stattdessen neben mir auf dem Wagen Platz genommen und lauschte fasziniert meinen Erläuterungen zu den Unterschieden zwischen Saatkrähen und Braunschopfkrähen. Immer wieder passierten uns Reisende die uns mehr oder weniger offen feindselig anblickten. Drei junge Reiter zerrissen sich sogar absichtlich laut das Maul über unser Haus. Das konnte Angus natürlich nicht auf sich sitzen lassen und er forderte Satisfaktion. Zum Glück war er besonnen genug, diese auf einen späteren Zeitpunkt zu vertagen nachdem die Drei in königlichem Autrag unterwegs waren. Es war sicher von Vorteil, dass er für sein Alter schon so groß und kräftig ist und es beruhigt mich, dass sein Verstand wie´s scheint seinem erwachsenen Äußeren langsam hinterher kommt.
Wieder erreichten wir zum Tagesende den nächsten Gasthof und wieder wurden wir nur sehr wiederwillig willkommen geheissen. Aber Geld bleibt Geld und so bekamen wir dennoch Unterkunft und etwas zu Essen. Valin gab den bösen Kommentaren eines Tischnachbarn gekonnt kontra, was die Stimmung etwas beruhigte. Auch wenn er nicht der geselligste Bursche ist, es steckt ein wacher Geist in diesem Kopf. Nachdem Isha ihren Kater endlich überwunden hatte, konnte sie uns auch endlich erzählen war sie den Abend zuvor in Erfahrung gebracht hatte: Die Tochter des Hauses Dannett sei verschwunden. Kurz vor der Hochzeit mit einem gut betuchten, aber ziemlich alten Kaufmann wie es heißt. Ein paar Tische weiter wirft ein angetrunkener Söldner mit Geld förmlich um sich. Die Wildeck setzte sich zu ihm um vielleicht weiteren Tratsch zu Tage zu fördern. Der verplapperte sich dann auch prompt und gab zu zusammen mit dem Fuchsritter für die fünf Toten im Wald verantwortlich zu sein. Als Tagaryenanhänger sei es ihm ein Vergnügen gewesen die Baratheontreuen umzubringen, nachdem sie den gemeinsamen Auftrag erst erledigt hatten. Wie sich heraus stellte hat der Fuchsritter Söldner beauftragt um die Bauern auf Dannetts Land umzubringen und dann einen Schild von unserem Haus dort zurück zu lassen um den Verdacht auf uns zu lenken. Als der Söldner merkte, dass er sich verplappert hatte war es schon zu spät. Als er die Gaststube verließ folgen ihm Engelin, Valin und Angus und bugsieren ihn ohne viel Federlesen in den Wald. Nach einer, wie nannte es Valin, Spezialbehandlung ist der Mann namens Hamish Blumen kooperativ und gesprächig. Nur dass die gute Wildeck ihm gleich verraten musste dass wir von Haus Felsenfurth sind ist einfach unbegreiflich. Zum ersten Mal hat sich wohl selbst Angus gefragt, ob es so eine gute Idee war sie zum Feldwebel zu machen. Am nächsten Morgen habe ich also zu dem immer noch grausigen Wolfsfell auch noch einen gefesselten Mitreisenden, der nach Alkohol, Angstschweiß und Schlimmerem riecht. Großartig, wenigstens hab ich noch Kampfersalbe für meine gequälte Nase übrig. Andererseits, zumindest habe ich jetzt einen geduldigen Gesprächsparter……

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wenn Blumen für immer schweigt...

‘Hamish Blumen!’, blubberte der Kerl, Blut schäumt über seine unterlippe, er ist an einen Baum gebunden. sein kopf sinkt ihm auf den Brustkorb. Valins rechte ist nicht zu verachten. ‘dann erzähl uns mal was du über die toten im Wald weißt’ frage ich ihn so kühl wie möglich.
‘Seid Ihr etwa diese Felsenfurths?’ ist seine schnippische Antwort. Valin holt aus. Jetzt keine reaktion zeigen. von hinter mir höre tönend die stimme der Weiblin. ‘Allerdings!’
Mein Gesicht entgleist. Valin vergisst das zuschlagen, dreht sich als ob von einer Biene gestochen um und scheuert der Weiblin eine auf die rechte Wange. Dann, wie als ob ihm jemand einen glühenden eisennagel ins gesicht gedrückt hätte stöhnt er auf, und drückt sich den Handschuh ins gesicht. er schüttelt den kopf. Ich fahre um: ‘weiblin, wenn ihr nichts konstruktives zu dem verhör betragen könnt, haltet gefälligst die klappe!’

der delinquent lächelt verschmitzt. BÄM! Valin faust trifft ihn unvorbereitet. ‘ach was solls Valin schneidet ihm die Eier ab!’ ‘zu befehl herr!’ valin zieht sein kirschnermesser. Die panik in den Augen des Strauchdiebes wächst. ‘wartet, wartet ich erzähle euch alles!’

Der Fuchsritter hat also die Überfälle initiert. und sich seiner kollegen entledigt als die zeit dafür war. Ich würde Ihm gerne mal begegnen diesem feinen Herrn Ritter.

Jetzt haben wir aber endlich einen beweiß für unsere Unschuld. – Einen Zeugen. Und er wird singen! ansonsten sperre ich Valin zu ihm in die Zelle.

Die Reise nach Königsmund geht weiter, ausser das uns zwei heißspornige Adlige anpöbeln, das wir uns schämen sollten wir Kindsmörder, geschah nix aufregendes. Diese beiden Aufschneider ließen sich leicht durch die Aufforderung zum Ehrenhändel beruhigen. (wie leicht doch die aussicht auf einen qualvollen tod die gemüter beruhigt)

Auf einem Abschnitt kurz vor Königsmund auf einer Waldlichtungsstrecke dann ein Hinterhalt. b9b5d4d453abf4079e25872e24e70a82.jpg Zielsicher trifft ein Pfeil Blumen der sofort im geschützten karren des maesters zusammenbricht. ein wahrer Meisterschuss. Schon stürzen die schergen aus dem wald und werden von den Grauen niedergemäht. unter amderem auch der Fuchsritter, die grauen stellen ihm nach und verletzten ihn kritisch, jedoch kennt er das Gelände zu gut und entkommt.

Wir kommen daraufhin etwas geschunden und müde endlich in Königsmund an. Nach langer rede mit dem wachhauptman und schilderung der geschnisse. empfiehlt man uns ein gutes Gasthaus Das zur grünen Linde. wir beziehen Quartier und ich suche die zertreuung in den armen einer Frau. die kurz zuvor mir ihre Dienste im Lotuspalast angeboten hat. Valin begleitet mich.

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Die Fuchsjagd

Königsmund – geschmückt und ausstaffiert für das Große Turnier, welch herrlicher Anblick die Stadt doch bei Tage bietet. Nach einen kurzen Frühstück streben alle sofort auf den Marktplatz zu. Einige Bankgeschäfte und Einkäufe später wurde es auch langsam Zeit sich für das Großereignis anzumelden. Die Tapferen Recken von Felsenfurth und des Felsen´s Sohn meldeten sich sofort ihren entsprechenden Fähigkeiten an. Selbst der Schmied will sein Können unter Beweis stellen und meldet sich zum Armbrust schießen an. Valin und Engelin duellieren sich beim Bogenschießen während Angus beim Tjost und im Schwertkampf antritt.
Derweil bevorzugt Isha, auf ihr Glück und den Segen der Sieben zu vertrauen und wettet gegen Angus beim Tjost.
Abends in der Taverne trat dann auch noch ein vermeintlicher Rivale in Sachen Erbe hervor. Nils Strom der sich als Bastard von Theodin bezeichnet und einen Brief seiner Mutter in Händen hält. Der Measter musste nur kurz einen Blick darauf werfen um zu erkennen das es eine Fälschung ist. Doch wer Unruhe stiften will bleibt uns verborgen. Dennoch nehmen wir den armen Waisenknaben als Knecht auf.
Joris der alte Krieger aus der Taverne stiftet dann auch noch den jungen Dornischen und Angus mitsamt Eskorte an den Fuchsritter zu jagen und zu stellen.
Der Plan gelingt – doch nur auf Kosten von Joris Landseher´s Leben. Die Leiche wird zusammen mit dem enttarnten Fuchs – Lord Arkyn zurückgebracht. Etwas zögerlich und sichtlich nicht erfreut wird Lord Arkyn der Stadtwache übergeben.

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Rise and Fall

Der komplett verschnürte Fuchsritter Lord Arkey landet auf dem Rücken eines Pferdes und wir machen uns auf den Rückweg zur Stadt. Lord Angus trägt dem Maester auf Arkey zu wecken, worauf der Maester in seiner Tasche nestelt und ein Riechfläschen hervorzieht. Wir halten, setzen den Gefangenen auf den Boden und der Maester beginnt mit seiner „Behandlung“. Das Zeug stinkt schon bis zu mir herüber übelst. Und der Kerl hat das Zeug gute 2 Minuten unter der Nase. Ich kann mir ein gehässiges Grinsen nicht verkneifen. Gerade als ich mich näher mit dem Gedanken beschäftige fängt Arkey an zu Husten und zu würgen. Sobald er fähig ist wieder normal zu sprechen tritt Angus vor ihn. „Wer hat euch angeheuert den Namen meines Hauses zu verunglimpfen?!“ Der Andere lacht überheblich: „Das Jüngelchen will also wissen wer dahinter steckt? Euch Verräterpack werde ich gar nichts sagen! Lang lebe Targaryen, nieder mit Baratheon!“ Aus ihm sprudeln weitere unverschämte Beleidigungen, für die ich ihm am Liebsten die Zunge abschneiden würde. Angus unternimmt einen neuen Versuch: “Ich gebe Euch eine letzte Chance: Wer hat Euch beauftragt?!“ Angus schnaubt vor Wut. So wie er aussieht würde er Arkey mehr als die Zunge abschneiden. Wieder keine vernünftige Antwort. Angus dreht sich zur Waiblin um. „Holt mir den Hammer des Schmiedes. Für jede falsche Antwort werden wir Arkey einen Zeh zertrümmern. Mal sehen wie lange er das durchhält.“ Ein erschrockenes Schnauben kommt von außerhalb des Menschenkreises der sich um Arkey gebildet hat. Die Waiblin zieht los und an ihre Stelle tritt Orthen Lugos und spricht Angus beschwörend an: „Es gibt Gesetze. Ihr könnt eure Gefangenen nicht einfachen Foltern. Ihr müsst ihn den Goldröcken übergeben. Eine Folter durch Euch schadet dem Ruf Eures Hauses nur noch mehr!“ Angus, inzwischen hoch roter Kopf, legt noch an Farbe zu. Bryan Tellson, der Dornische, ist derselben Meinung wie Lugos. Angus faucht beide an: „Ihr seid wie Ölgötzen auf der Lichtung gestanden und habt nichts getan und wenn Ihr jetzt nichts dazu beitragen wollt den Namen meines Hauses rein zu waschen tretet aus meinen Augen!“ Die beiden anderen Adligen sind offensichtlich Beleidigt. Es kommt nur eine kurze Antwort, sie würden uns noch bis zur Stadt begleiten und dann würden sich unsere Wege trennen. Angus gibt ihnen deutlich zu verstehen, dass dies auch in seinem Sinne sei. Die Waiblin steht mehr dekorativ als etwas Anderes dabei, den Hammer des Schmiedes in der Hand und schaut zwischen Angus, dem Maester und den anderen Adligen hin und her. Arkey wird also wieder auf ein Pferd geladen und es geht weiter Richtung Stadt. Arkey spuckt weiter Gift und Galle. Lugos wird es anscheinend irgendwann zu dumm und er versucht Arkey zu knebeln. Angus geht dazwischen. Lugos und Angus haben ein kurzes Wortgefecht, mit dem Angus es sich bei den zwei Adligen komplett verscherzt. Wir erreichen endlich die Stadt und übergeben Arkey den Goldröcken. Angus verlangt bei dem Verhör zu gegen zu sein. Uns wird gesagt wir sollen uns am Mittag des morgigen Tages beim Gefängnis einfinden. Lugos und Tellson reiten ohne eine Verabschiedung davon und auch wir machen uns auf den Weg ins Gasthaus. Angus und der Maester besuchen noch den Tempel um den Göttern ein Opfer zu bringen. Mir scheint das nicht das Dümmste zu sein. Diese Stadt mag uns anscheinend nicht sonderlich. Als der Maester vom Tempel zurückkehrt findet er noch etwas Zeit uns Grauen lesen und schreiben bei zu bringen. Zum Glück hat das Angus angeordnet. Am Ende wäre ich noch der Buhmann gewesen, dem sie das zu verdanken haben. Allerdings sind die meisten am Ende des Unterrichts ziemlich angetan davon. Wer von unserem Stand kann schon lesen und schreiben. Das erhöht sicher die Chancen bei den Frauen. War klar, dass den Jungs das am Wichtigsten ist.

Der nächste Morgen beginnt mit einem ereignislosen Frühstück. Der Schmiedelehrling aus der Stadt bringt die von Angus bestellte Rüstung und ein Bote des Schneiders bringt Ishas Kleid. Sie verschwindet sofort nach dem Essen mit ihrer Zofe in Ihrem Zimmer. Scheint sich zu freuen, wie ein kleines Kind. Angus ordert mich nach dem Frühstück ab mit ihm zu trainieren im Schwertkampf. Am späten Vormittag brechen Angus und der Maester rechtzeitig auf um beim Verhör des Fuchsritters dabei zu sein. Dort müssen sie allerdings erfahren, dass der Bastard sich in seiner Zelle erhängt hat. Unser wichtigster Zeuge, schöne Scheiße! Als die beiden zurückkehren muss Angus sich direkt bereit machen für die Wappenschau. Mal ehrlich, etwas Langweiligeres als diesen Affentanz von hohen Herren gibt es kaum… Aber auch hier zeigt sich wieder, wie sehr die Gerüchte die die Dannetts verbreitet haben ihre Wirkung zeigen. Der Erbe der Dannetts wird bejubelt und Angus wird ausgebuht. Er trägt es mit Fassung. Aber um sich aufzuregen hat keiner Zeit. Es geht schon direkt weiter zum Bankett des Königs. Angus wählt mich als seine Leibwache, Isha nimmt die Waiblin mit. So ziehen wir vier zusammen mit dem Maester zum Thronsaal des Königs. Gefühlt passt in diese Halle beinah die ganze Felsenfurther Burg. Die Drachenknochen, von denen einige zu sehen sind, vornehmlich Schädel, tun ihr übriges den Besuchern Respekt einzuflößen. Vor dem eisernen Thron ist eine Tribüne aufgebaut auf dem König und seine nähere Familie sitzt, sowie seine rechte Hand. Vor der Tribüne sind Tische schräg aufgestellt. Die wichtigsten Häuser nahe an der Tribüne. Wir befinden uns im mittleren Bereich. Leider sind auch die Dannetts bei Angus, Isha und dem Maester am Tisch. Man hat wohl bedacht, dass zwischen den Häusern eine Fehde herrscht und hat sie so weit als möglich auseinander gesetzt, aber nachdem sie aus derselben Ecke des Reiches stammen, eben doch an einen Tisch. Wir Leibwachen nehmen an den Wänden des Thronsaales Platz. Zur Unterhaltung gibt es vor der Tribüne des Königs Gaukler und Musikanten. Und dann geht das große Fressen los. So viel und so … „reiches“ Essen habe ich noch nie gesehen. Ich hatte mir vorgenommen mich nicht zu betrinken und nur von jedem Gang etwas zu probieren um nicht zu voll in beiderlei Hinsicht für meine Aufgabe zu sein. Letzteres habe ich nicht geschafft. Es gab einfach zu viel. Wir konnten zwar nicht alles testen, da wir „nur“ die Reste der Adligen bekamen, aber meist blieb genug auch für uns über. Außer die ganz besonderen Dinge wie Fruchteis. Wer bei den Sieben kommt auf die Idee Eis mit Früchten zu mischen, dass es nach Früchten schmeckt??
Aber nicht dass der Tag schon genug Überraschungen auf Lager hatte es kommt noch mehr. Während des Essens spricht mich ein Bediensteter des Palasts an und richtet mir aus ich solle Angus nach dem Essen mit einer wichtigen Angelegenheit stören. Zuerst ist mir nicht so recht klar, was er will. Aber als ich genauer hinsehe wo Angus sitzt und vor allem bei wem wird es schon klarer. Ich sollte ihn wohl vor der pferdegesichtigen Adelstochter retten die, wie es schien, großen Gefallen an ihm gefunden hatte. Um einen Tanz konnte er sich zumindest nicht drücken. Gerade als sich der letzte Gang anbahnte schießt auf einmal der junge Dannett hoch und brüllt in Richtung der Tribüne des Königs. Er trägt seine verlogenen Anschuldigungen gegen uns Felsenfurther vor. So wie der Wicht vor Wut schäumt hat Haus Dannett dieses Gemetzel auf jeden Fall nicht inszeniert. Dem König, eben noch der glücklichste vollgefressenste Mann von ganz Königsmund, verdirbt auf jeden Fall das Gebrüll Dannetts die Laune. Angus bietet, leicht betrunken aber ziemlich beherrscht für seinen Zustand, an die Sache später zu Regeln. Der König lehnt ab und lässt Dannett die ganze Anklage vorbringen. Angus verteidigt unser Haus, benennt unsere Zeugen und überraschender Weise, stellen sich Bryan Tellson und Orthan Lugos auf unsere Seite und bieten sich als Zeugen an für die Festnahme des Fuchsritters. Meiner Meinung nach denkt der König an den nächsten Gang und unterbricht Dannett, als dieser völlig unsachlich weiter tobt. Der König verhängt ein Duell das am nächsten Mittag stattfinden soll. Orthan Lugos begiebt sich nach dem Essen zu Angus und bietet an, den Zwist Beiseite zu legen, den die Gefangennahme des Fuchsritters mit sich gebracht hatte. Angus zeigt, dass er eben doch hin und wieder Reife besitzt und entschuldigt sich, was Orthan ihm wohl hoch anrechnet. Ich wittere jetzt meine Chance Angus zu „retten“. Allerdings nicht mehr vor der Adelstochter. Ich lege ihm Nahe mal nach draußen zu gehen Luft zu schnappen und nichts mehr zu trinken. Das Pferdegesicht wackelt nun doch noch auf uns zu, steckt Angus ein unglaublich hässliches Taschentuch zu und wünscht ihm viel Glück bei seinem Kampf morgen. Die Rotzfahne sei sein Glücksbringer. Angus bedankt sich artig, wenn auch kurz angebunden mit einem Nicken. Wenn man bedenkt was ihm Morgen bevorsteht. Angus lässt sich trotz seines Pegels überzeugen frische Luft zu schnappen. Gerade als wir das Portal nach draußen durchschritten haben fängt uns Bryan Tellson ab. Dieser gibt sich als Tygor Will zu erkennen und bittet Angus, als Gegenleistung für seine Aussage im Prozess, ihm zu helfen das Schwert Skorpion zu finden. Denn, die Geschichte die er uns im Gasthaus erzählt hatte, betraf nicht irgendein Haus sondern sein eigenes. Angus legt Tygor nahe, seine Aussage losgelöst von seiner Bitte nach bestem Gewissen abzulegen, erklärt sich aber auch bereit ihm zu helfen. Wie sich noch herausstellt hat der Alte Durnische, der ebenfalls in unserem Gasthaus übernachtet, wohl das Schwert. Tygor schreckt zwar nicht vor einem Kampf zurück, sieht das aber als letzte Möglichkeit. Nachdem ich meine Klappe wiedermal nicht halten kann, empfehle ich Angus den Maester zu Rate zu ziehen, da er wohl mehr Ahnung von den Gesetzen hat als wir drei zusammen. Angus verspricht, dass er mit dem Maester bespricht, ob es noch eine andere Möglichkeit gibt das Schwert, welches als Kriegsbeute in den Besitz des Anderen gelangt ist, zurück zu erlangen. Tygor bietet sich noch an uns zum Gasthaus zu begleiten, aber Angus lehnt dankend ab. Mir fällt aber ein Tygor könnte zumindest den Grauen eine Nachricht überbringen. Angus wollte den Händler bewachen lassen, den er als Zeugen benannt hatte. Der hatte damals mit angehört wie der Fuchsritter geprahlt hatte, wie er Felsenfurth hereingelegt hatte und seine Mitstreiter umgebracht haben soll. Angus schickt mich Tygor hinterher und bittet ihn den Händler zu bewachen. Dieser willigt auch ein, sofern er abgelöst wird, wenn wir zurück im Gasthaus sind. Angus sagt es ihm zu.

Nachts, als wir das Gasthaus erreichen, liegt ein Paket vor Angus Zimmertür. Hein, die arme Sau, muss wohl eingepennt sein. Wen wunderts, bei den ewigen Wachdiensten. Angus befiehlt mir die Waiblin zu holen. Ich führe den Befehl aus und bringe, zur Sicherheit, gleich den Maester mit. Bevor Angus das Zimmer betritt überprüfe ich es. Am Ende steht noch ein Attentäter hinter der Tür. Der Raum ist allerdings unberührt. Angus befiehlt uns in das Zimmer und drinnen beginnt er das Paket zu öffnen. Es liegt ein Zettel bei, auf dem nur Angus Name geschrieben steht. Der Inhalt ist eine Überraschung. Ein edler Dolch dessen Griff aus Drachenknochen ist. Um sicher zu gehen, dass es sich nicht um eine Falle handelt, beschließt Angus den Goldröcken zu melden, dass er diesen Dolch gefunden habe. Nur für den Fall dass er als gestohlen gemeldet wird und uns so kein Strick daraus gedreht werden kann. Der Waiblin knallt er ihre Inkompetenz an den Kopf und legt ihr nahe sie solle überdenken, ob sie für ihre Position geeignet sei und ob es kein Fehler wäre mich als ihre Rechte Hand zu bestimmen. Ich kann mir nicht verkneifen grimmig drein zu schauen. Der Anfang vom Ende. Ich in einer Führungsposition, das was ich nie wollte. Allerdings war es mit der Waiblin abzusehen. Das dumme Weib stimmt auch noch zu und überlässt mir auch gleich die Wacheinteilung. War ja klar. Ich brüte die halbe Nach und beschließe die Wachen auf 6 Stunden zu verkürzen. Zum einen sind die Wachdienste damit kürzer und zum anderen sind wir genug Leute dass nicht jeder zu viele Wachdienste schieben muss.

Der Aufstieg und der Fall haben begonnen. Die Frage ist nur, wessen.

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Einmal Tjost ...
Keiner

Valin macht ab jetzt die Wacheinteilungen, gut soll er sich doch damit herumschlagen. Das tägliche Training wird jedoch weiterhin durch meine professionelle Hand geleitet. Unser Lord zeigt den Drachendolch am Morgen unserem Schmid der feststellt, dass dieser außergewöhnlich gut verarbeitet ist. Er entdeckt auch einen Schraubmechanismus am Griff der eine Glasphiole fasst die mit Gift oder ähnlichem gefüllt wird. Der Maester kann dann noch beitragen, dass die Meuchelwaffe aus Westeros stammt. Nach dem Frühstück schickt sich unser Lord an das Gottesurteil zusammen mit seinem Kontrahenten, Atam Dunnit, zu erhalten. Er rüstet sich für den Tjost jedoch wirkt sein Kontrahent blass und kraftlos aber seine Ehre verbietet es ihm das Gottesurteil zu vertagen. Schwitzend und schwankend sitzt er auf seinem Pferd. König Baratheon startet das große Turnier nachdem Dunnit nicht zur Aufgabe bereit ist. Der große Lord Angus besiegt seinen schlaffen Gegner im zweiten Durchgang durch Abwurf vom Sattel. Die Massen sind gegen uns, der König jedoch spricht das Haus Felsenfurth von allen Anklagepunkten frei. Unser Gnädiger Herr verzichtet nach dem Kampf auf seine Beute ( Pferd und Rüstung des Besiegten). Valin bittet den Lord sich des Dolches zu entledigen, da er annimmt Dunnit sei damit vergiftet worden. Unser kluger Lord allerdings hat die Idee die Waffe dem Maester anzuvertrauen, der herausfinden soll was für ein Gift in der Phiole war.
Endlich kann der Maester zeigen was er kann. Während der Konklave sind alle namhaften Maester hier versammelt um die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft untereinander zu diskutieren und um sich gegenseitig in langen Vorträgen bei Laune zu halten. Salor überantwortet die angefangenen Versuche Maester Xantos, da er von den Dunnits unterdessen gerufen wird ihren Lord zu heilen. Lord Dunnit liegt leichenblass, schwitzend und stöhnen auf seiner Pritsche. Als klar wird, dass er mit den „Tränen von Lys“ vergiftet wurde verbringt der Maester sein Meisterstück, denn er kann den im sterben Liegenden retten. Der ruhmreiche Angus (es lebe der Lord) befiehlt mir herauszufinden, wer den Dolch vor seiner Türe platziert hat. Meine dämlichen Wachen da beauftragt man zwei Leute einen schmalen Gang zu bewachen dann geht der eine Scheißen und der andere Idiot muss während der Wache schlafen. Da der Grüne Lindenbaum viel Laufkundschaft beherbergt und er auch sonst viele Gäste hat, die einfach nur zu Besuch kommen kann ich überhaupt nichts herausfinden. Das einzig positive dieses Tages ist, dass die Dunnits nicht mehr glauben, dass wir für den Giftanschlag verantwortlich sind. Den ganzen Tag trauert der Maester jetzt schon, dass er den hervorragenden Vortrag über die gewöhnliche Hupfdohle verpasst hat. Nach einer ereignislosen und erholsamen Nacht steht der zweite Turniertag an. Tiger Will lauft uns über den Weg und fragt gleich nach seinem Schwert, das Angus für ihn beim Tjosten gewinnen soll von Sir Gemedi. Beim Armbrustschießen entfernt sich das Ziel von Schuss zu Schuss wobei derjenige der nicht mehr trifft ausscheidet. Eric schießt sich so von Runde zu Runde und wir überraschend Erster. Umjubelt und strahlend steht er auf dem Podest und nimmt den Pokal entgegen. Wichtiger scheinen dem Schmid jedoch die 100 Golddrachen zu sein die der Sieger einsackt. Unser fleißiger Maester erleuchtet uns mit der Erkenntnis, dass bei Blutfehden erbeutete Gegenstände, dem jetzigen Besitzer zustehen, da die Angelegenheit nach dem Kriegsrecht abzuurteilen sei. Somit wäre es einfacher das Schwert im ehrlichen Kampf zurückzugewinnen als es vor Gericht zu erstreiten. So ist es beschlossen, die Sache wird im Tjost entschieden. Der unterlegene Nathan ist stinksauer auf Angus der ihn nach zwei Runden vom Pferd gefegt hat….

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Hains Tahgebuch

Hains Tahgebuch

Sait der Meister Sahlohr uns dat schraiben baibringt versusche isch imma etwas zu übän.

Eigentlich isset schön hier inne stadt, wir haben zu fressän und saufän ohne dat wa fiel machn müssn. Ich hab nicht fiel zu tuhn ich musste den meister mal beglaiten zu sonner großän palast. Der wo da mitten in der stadt steen tuht. Da hat der mäster, (boah der lutz isn son klukschaiser, das man mäster mit ähh shraibtt.)… Dercmäster muss da also sich, wie er sagen tuht, bildän. Da sind lauter mäster und die reden den ganzen tak. Ich ferstähe nischt was die reden tuhn. Er hat da aber auch den jungen gerätttet gehabt. Der wo dieSachen n erzählt über unser Haus. Der is ja ufn tuhrnier fasst tot vonne gaul gekibbt. Ich also immer hin mit de mäster und weg mitte mäster. Pass mir ja gut auf den sahlor auf meinte die weiblin. Und wat die weiblin sakt dat tuhn wir auch, maistäns. Ich hab mitbekommen dad die sache mit dem messer vor der tür von dem lord wohl die weibelin schuld is, und dat es jetzt darum gehen tuht obwa nich den vahlin als neuen chef kriegen. Ganz ährlich flo hat gemeint wir sollen unsere nahsän mal schöhn raus lassen tuhn, weil man da schnella inna schaise drin stecken tuht als man se riescht. Der vahlin issn arsch, auch wenn das kaina sakt. Der schlaift uns mehr als das Buhsenwunda, darauf könnt ihr einen lassen. Flo sakte das sei ein popolitikum..villaischt stekt man deswägen dann inna schaise wenn man sich da einmischt. Der Tak häute war eigentlich nix besondsräs ein hoch auf den Lord der hat heute den länglei woldan aussa Rüsstuhng gepustät. Rumms und unden warer der blechhaini. Vivat lord Angus! Vivat. Ich hab mal wieda beim stöhkchän zihän verlohrn und muss auf den pfäffa sack Rok Tandärs auf passn. Ich Dakel dem ahlso überall dahin nach woh der so hingehen tuht. Das war häute schon das gwürzhaus, die…bblio..die bibi oh…das haus mitte bücher, dann hat er nen arzt besuhcht und war beim müntz wächsla. Und in sonem fainen schuppän essn. Die wolltän misch da erwt nisch rain lassn. Isch hsb denen dann mal die lewitän gelesen uhn gesacht wer mich wohl schiken tuhen tut. Da war dann gut ich konnte bei der garde robe stehen. Der tanders is dann aufn lokus gegangän, da durft isch widda nisch mit. Da issa immernoch, wärend ich mir jetzt die zait nehmen tue meine memoirän zu schraibän…warum kahktn der so langä?…..

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